Wie wird
eine Bauchdeckenstraffung gemacht?
Die hängende Haut wird entfernt und ein horizontaler Schnitt wird meistens in der Höhe von Bikinibereich gesetzt. Manchmal muss eine Bauchdeckenstraffung samt einer Muskelstraffung der inneren Quermuskulatur durchgeführt werden, bevor der Schnitt unten erfolgt. Damit erzielt ein plastischer Chirurg eine schlankere Taille, die oft durch den Geburt verloren geht, da die Bauchmuskulatur sich stark ausdehnt und nicht mehr in der Lage ist, sich wieder zurückzuziehen. Vor allem beim Geburt von Zwillingen ist dies sehr häufig der Fall. Um wiederum die Fettanteile an den Hüften seitlich zusammen mit dem Bauch zu straffen, ist manchmal zusätzlich eine Fettabsaugung nötig. Erst dann kann die Haut am Bauch gleichmäßig nach unten gestrafft werden. Nur in wenigen Fällen, wenn die Patientin sehr schlank ist, kann eine Bauchdeckenplastik ohne Fettabsaugung und ohne Muskelplastik durchgeführt werden. Je nach dem, wie die überschüssige Haut auf ihre natürliche Art und Weise eine Falte bildet, versucht der plastische Chirurg genau dort die neue Narbe in die alte Bauchfalte zu setzen. Also praktisch dort, wo die Haut vor der OP auf dem natürlichen Weg verläuft. Häufig kann bei einer Bauchdeckenplastik ebenso die alte Kaiserschnittnarbe verwendet werden, damit keine neue Narbe entsteht. Kontaktieren Sie uns und fragen Sie nach Erfahrungen der Patienten in CZ mit einer Bauchdeckenstraffung.
Risiken bei einer Bauchdeckenstraffung
Frauen, die eine starke Reduktionsdiät hinter sich haben, jedoch nicht ihr Gewicht mindestens 6 Monate halten können,
haben das Risiko, dass die Narbe bei weiterer Gewichtsabnahme wellig oder bei der Gewichtszunahme spannt.
Deshalb ist es bei den übergewichtigen Frauen wichtig, nach einer solchen Reduktionsdiät das Wunschgewicht mindestens 4-6 Monate zu halten,
um durch eine Bauchdeckenstraffung ein dauerhaft schönes Ergebnis zu halten.
Postoperatives Verhalten und Pflege nach einer Bauchdeckenstraffung
Wenn Sie diese Art der OP im Ausland, z.B. in Tschechien aus Kostengründen durchführen wollen,
müssen Sie die postoperative Pflege selbst in die Hand nehmen, bzw. müssen Sie dafür sorgen,
dass Sie entweder zur Nachsorge länger (idealerweise bis zu 7- Tage) im Ausland bleiben oder nach Ihrer Rückkehr nach 2 Tagen jemanden haben,
der Ihnen den Verband wechselt. Wenn Sie wollen, können Sie dies auch selber übernehmen,
sollte es jedoch zu Komplikationen kommen, sollten Sie lieber zum dem behandelnden Operateur gehen.
Hier haben Sie entweder die Wahl, zum Arzt ins Ausland umgehend zurückzufahren (bei dem behandelnden Arzt ist die postoperative Nachsorge kostenlos)
oder sich auf Eigenkosten in Ihrem Heimatland behandeln zu lassen. Bei der Bauchdeckenstraffung ist es wichtig,
eine Kompressionswäsche ununterbrochen Tag und Nacht bis zu 5 Wochen zu tragen und in der ersten Woche nach der OP die Wunde zu desinfizieren,
damit es nicht zu unerwünschten Entzündungen kommt. Sollten Sie eine komplexe Bauchdeckenstraffung mit Muskelplastik vor sich haben,
empfiehlt es sich im Ausland einige Tage zu verweilen.
Der Klinikaufenthalt beträgt bei einer Bauchdeckenstraffung in der Regel 2 Tage, bei einer sogenannten Minibauchdeckenplastik,
wo nur überschüssige Haut unter dem Bauchnabel entfernt wird, sogar nur 1 Tag. Eine Minibauchdeckenplastik kommt aber nur dann in Frage,
wenn der Bauchnabel nicht umgesetzt und die innere Bauchmuskulatur nicht gestrafft werden müssen. Meistens ist es dann der Fall, wenn die Haut oberhalb der Bauchnabel
noch straff und glatt aussieht.


