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Plastischer Chirurg

Start Brust-OP Brustverkleinerung

Brustverkleinerung, wie wird es gemacht.

brustverkleinerung

Brustverkleinerung Eine Brustverkleinerung kann durch zweierlei Methoden gemacht werden. Dies hängt davon ab, wie die Brust selbst und der Brustkorb groß sind. Entweder, vor allem bei einem größeren Brustumfang wird ein T-Schnitt gemacht, siehe Abbildung. Hier verläuft die Narbe nicht nur um die Brustwarze und vertikal nach unten, sondern es gibt auch ein horizontaler Schnitt gemacht der in die Brustfalte gelegt wird. Somit wird er unsichtbar, da er von der Brust selbst verdeckt wird. Bei etwas weniger umfangreichen Brustverkleinerung kann auch die sogenannte Lejour Technik verwendet werden. Hier wird kein horizontaler Schnitt unter der Brust gemacht. Dies geht aber nur in manchen Fällen wenn richtige Indikation für diese Technik vorhanden ist. Im Zweifelsfall muss dies operierende plastischer Chirurg entscheiden. Ein Nachteil der narbensparenden Methode kann die etwas ungewöhnliche Form der Brust sein oder eine dickere vertikale Narbe, denn bei dem Heilungsprozess mehr Druck gerade auf diese ausgeübt wird.

Mit welchen Risiken ist bei einer Brustverkleinerung zu rechnen?

Bei einer Brustverkleinerung muss vor allem bedenkt werden, dass nicht nur die Brustwarze und die überschüssige Haut, sondern vor allem auch das Brustgewebe mit Teil der Milchdrüse entfernt werden. Aus diesem Grund kann es eventuell später zu den Problemen mit stillen kommen, im Extremfall wird das Stillen gar nicht mehr möglich sein. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass die versetzte Brustwarze nicht mehr sensibel wird. Dies passiert zwar in seltenen Fällen, ist jedoch nicht gänzlich unvermeidbar, da die Sensibilität der Brustwarze von den kleinen Nerven kontrahiert, z.B. als Reaktion auf die Kälte oder Wärme. Oft ist bei den Frauen bereits vor der Operation diese Funktion eingeschränkt oder unterschiedlich stark ausgeprägt.

Was ist nach einer Brustverkleinerung zu beachten?

Eine Brustverkleinerung muss in Vollnarkose durchgeführt werden, die mindestens 2 Stunden dauert. Deshalb sollten Sie nicht eilig haben und mindestens 1-2 Tage nach der OP in der Klinik zu verweilen. Es empfiehlt sich sogar bis zu einer Woche, z.B. in einem Hotel zu bleiben um zu der ersten postoperativen Kontrolle beim Arzt zu erscheinen. Sollte dies nicht möglich sein, sollten Sie einen Verbandwechsel in Ihrem Heimatland z.B. bei einem Hausarzt vereinbaren. Nach der OP und dem ersten Verbandwechsel am 2.Tag erklärt Ihnen der Arzt auch, wie Sie die Narben später behandeln sollen. Eine sogenannte Pressmassage ist dabei ganz wichtig und unterstützt den Heilungsprozess. Eine spezielle Stütz BH, die Sie in der Klinik bekommen, soll mindestens 1 Monat nach der OP getragen werden. Dies ist wichtig, damit der Druck auf die Wunde durch die Schwerkraft der Brust möglichst lange gemindert wird.

Über die Technik einer Bruststraffung erfahren Sie hier: Bruststraffung

Kontaktieren Sie uns über unser Bewertungsportal und fragen Sie nach Erfahrungen der Patienten mit einer Brustverkleinerung.